Archiv der Kategorie: Forschungsdatenmanagement (ZIMT) Universität Siegen

„Forschungsdatenmanagement im Kooperationsverbund – FoDaKo“ – 2 Stellenausschreibungen

An der Universitätsbibliothek und am Zentrum für Informations- und Medientechnologie (ZIMT) der Universität Siegen sind im Rahmen des hochschulübergreifenden BMBF-geförderten Pilotprojekts „Forschungsdatenmanagement im Kooperationsverbund – FoDaKo“ zwei befristete wissenschaftliche Mitarbeiterstellen EG 13 TV-L ausgeschrieben.

Die vollständige Ausschreibung finden Sie unter: http://www.uni-siegen.de/uni/stellen/wiss/764173.html

Die Bewerbungsfrist endet am 19.06.2017.

The Digital University NRW and Research Data Management University of Siegen

At the University of Siegen, there is the E-Science-Infra team that meets every fortnight on a regular basis to further the research data management at the University. The main discussions are about the handling of research data, consulting services and the provision of technical infrastructures.

This team consists of experts from the University Library of Siegen and ZIMT that work closely together. Both partners in this team are also in a close cooperations within Northrhine-Westphalia. They work together with the other universities in NRW and also with the Digital University NRW. The latter derives out of a further development of the working group DV (data processing), DV-ISA.

The Digital University in NRW has set itself the goal to network with other digitisation activities in NRW. It wants to fulfill the challenges of providing the heterogenous data of the individual disciplines, as well as looking after the big data that the scientists produce.

The Digital University intends to help implementing digitisation projects.

In the subproject INF of the SFB 1187, there are already numerous workshops and research going on regarding the analysis for the creation of awareness of research data management at the University of Siegen as part of the Digital University in NRW.

For further information please go to: Umgang mit digitalen Daten in der Wissenschaft: Forschungsdatenmanagement in NRW – Eine erste Bestandsaufnahme – http://dx.doi.org/10.5281/zenodo.200429 (German Only)

Digitale Hochschule NRW und Forschungsdatenmanagement Siegen

An der Universität Siegen gibt es das E-Science-Infra Team, das sich alle 14 Tage trifft, um das Forschungsdatenmanagement in Siegen weiter voranzutreiben. Vor allem geht es hierbei um das Konzept für den Umgang mit Forschungsdaten, Leitlinien, Informationsdienstleistungen und eine technische Infrastruktur.

Das Team besteht aus Fachleuten aus der Universitätsbibliothek Siegen und dem ZIMT, die hier eng zusammenarbeiten. Beide Partner dieses Teams sind gleichzeitig auf Landesebene kooperativ organisiert. Sie arbeiten mit den anderen Hochschulen in NRW und mit der Digitalen Hochschule NRW zusammen. Letzteres ist eine Weiterentwicklung des Arbeitskreises DV-Infrastruktur der Hochschulen in NRW (DV-ISA).

Die Digitale Hochschule in NRW hat sich zum Ziel gesetzt, sich bei den Digitalisierungsaktivitäten in NRW zu vernetzen und der Herausforderung gerecht zu werden, sowohl die heterogenen Daten der einzelnen Fachbereiche der Universitäten als auch Big Data, die die Wissenschaftler produzieren, nachhaltig bereitzustellen. Sie soll außerdem bei der Durchführung von Digitalisierungsprojekten helfen.

Im Teilprojekt INF des SFB 1187 gibt es bereits Workshops und Bedarfsanalysen zur Schaffung von Awareness zur Bewußtseinsmachung für das Forschungsdatenmanagemnet an der Universität Siegen im Rahmen der Digitalen Hochschule in NRW.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier: Umgang mit digitalen Daten in der Wissenschaft: Forschungsdatenmanagement in NRW – Eine erste Bestandsaufnahme – http://dx.doi.org/10.5281/zenodo.200429

 

RDA-Deutschland-Treffen 2016

Für das ZIMT in Siegen war auch das 3. RDA-Deutschland-Treffen Ende November wegen der nationalen, globalen Dateninfrastrukturen und dem vor dem Hintergrund des Aufbaus eigener Services von besonderem Interesse.

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Es wurde vom Helmholtz Open Science Koordinationsbüro organisiert.

 

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Die internationale Research Data Alliance hat 15 formale Empfehlungen entwickelt, die von mindestens 75 Organisationen adoptiert wurden. Themen der Veranstaltung waren Datenobjekte in zuverlässigen Repositorien, Verbesserung der Datenpraxis, um kosteneffektiver und effizienter zu sein. Ausserdem: Vermittlung von Forschungsdatenkompetenz.

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Ein interessanter Vorschlag kam zu den Grundsätzen zum Umgang mit Forschungsdaten von 2010, diese auf den Stand von 2016 zu aktualisieren.

Wunsch: FDM-Infokompetenz-Schulung in Exzellenz-Strategie einbauen. Es gab Vorträge, Postersessions, Breakout-Sessions sowie Workshops und Trainingskurse. Auch Datenmanagementpläne wurden in mehreren Vorträgen thematisiert.

 

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Ausserdem wurden Datenpublikationen, Metadatenschemata bis hin zu Linked Open Data diskutiert.

 

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Teilnahme an MTSR 2016: 10th Anniversary Metadata and Semantics Research Conference

Ende November 2016 fand in Göttingen die 10. Internationale Konferenz zur Metadaten- und Semantikforschung (International Conference on Metadata and Semantics Research (theme: bridging the past, present and future of metadata) mit Teilnahme aus dem ZIMT, Siegen, statt. Sie wurde organisiert von Emmanouel Garoufallou vom „Alexander Technological Educational Institute of Thessaloniki“, Griechenland. Im Workshop zu den Digitalen Geisteswissenschaften und Langzeitarchivierung ging es zum Beispiel um Metadaten und Semantik sowie um Kollaboration der verschiedenen Communities, wie zum Beispiel Geschichte, digitale Geisteswissenschaften und Data Mining.

Die einzelnen Tracks kamen aus den folgenden Bereichen:

  • Kulturellen Sammlungen und Anwendungen
  • Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt
  • Digitale Bibliotheken, Informationsbeschaffung (Information Retrieval), Big, Linked & Social Data
  • Europäische und nationale Projekte
  • Offene Repositorien, Forschungsinformationssysteme und Dateninfrastrukturen

Vorgestellt wurde auch das Lemon-Modell (The Lexicon Model for Ontologies), ein Modell um auch maschinenlesbare Wörterbücher zu modellieren und sie mit dem Semantischen Web und der Linked Data Cloud zu verknüpfen.

Das MoRe Tool (Metadata & Object Repository) wurde präsentiert und erläutert, wie man Informationen aggregieren kann. Interessant war die Dokumentation zu CONTENTdm, dem digitalen „Collection Management System“, das aus einem Server besteht, auf dem Inhalte gespeichert werden können. Nutzer speichern Materialien auf OCLC Servern.

Vorgestellt wurden auch:

LusTRE: Linked Thesaurus fRamework for environment, siehe http://linkeddata.ge.imati.cnr.it/

CIDOC Conceptual ReferenceModel, die Ontologie für Informationen aus dem Kulturerbe.

Elfter Hochschuldidaktiktag, Universität Siegen

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Am 13. Oktober 2016 gab es eine Präsentation zum Thema „Komplementarität von Forschungsdaten und OER“ beim Elften Hochschuldidaktiktag an der Universität Siegen.

Hier ging es unter anderem auch allgemein um das Thema Forschungsdatenmanagement.

Es wurden die digitale Kompetenz, der wissenschaftliche Wertschöpfungsprozess, Ergebnisse der Forschung für die Lehre und für neue Studien näher erläutert. Auch Fragen zum Datenmanagement wurden von den Teilnehmern gestellt und die Wichtigkeit sowie Problematik von Open Access diskutiert.

Das Bewußtsein für das Thema Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement in Siegen wurde auf jeden Fall gefördert.

 

 

 

 

 

 

 

„Best Practices“ – Beispiele für das Forschungsdatenmanagement

„Best Practices“ weisen den Weg im Forschungsdatenmanagement. In Siegen lernen wir von bereits bestehenden Praktiken im Umgang mit digitalen Daten in der Forschung. Durch Kollaboration können die Daten geteilt und zitiert werden.

Ein Beispiel für gutes Forschungsdatenmanagement an Hochschulen ist das der Humboldt-Universität zu Berlin. Schon 2013 machte man hier Umfragen zum Umgang mit Forschungsdaten.

In Siegen beginnen wir im November 2016 mit einer Bedarfsanalyse und mit ähnlichen Interviews. Im Anschluß daran kann weiter an einer technischen Infrastruktur gebaut werden.

Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic, „Forschungsdatenmanagement an Hochschulen: das Beispiel der Humboldt-Universität zu Berlin“. LIBREAS. Library Ideas, 23 (2013). http://libreas.eu/ausgabe23/07kindling/

Personen des Forschungsdatenmanagements

Der Umgang mit Forschungsdaten ist sowohl von Forschungsprozessen als auch von gelebten Forschungskulturen geprägt. Neben der technischen Lösung muss es Personen geben, die bereit für ein Forschungsdatenmanagement sind.

„Bei der Entwicklung von Lösungen befindet man sich stets im Spannungsfeld zwischen lokal versus zentral, Bottom Up versus Top Down, individuell versus kooperativ.“

(Sabine Roller, ZIMT, Vortrag „Forschungsdatenmanagement im Kooperationsverbund“ (September, 2015)

Service-und Beratungszentrum Forschungsdaten in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Siegen

In Siegen soll ein Service-und Beratungszentrum Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement entstehen. Dieses ist eines von vier Kernprojekten der IT-Strategie der Universität Siegen in der Fassung vom 18. April 2016. Beim Aufbau kooperieren die Universitätsbibliothek Siegen mit  dem Zentrum für Informations- und Medientechnologie (ZIMT). In einem solchen Zentrum können die WissenschaftlerInnen dann bald zu ihren Daten und dem Forschungsdatenmanagement so gut es geht beraten werden. Das Zentrum wird sich fortlaufend weiterentwickeln. Auch rechtliche Beratung spielt hier eine große Rolle.

  1. ein ganzheitliches, integriertes Informationsmanagement,
  2. optimierte Dienstleistungen durch IT-Unterstützung, sowie
  3. ein durchgängiges Bewusstsein der strategischen Bedeutung der IT.

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