Archiv für den Monat: Oktober 2016

„Best Practices“ – Beispiele für das Forschungsdatenmanagement

„Best Practices“ weisen den Weg im Forschungsdatenmanagement. In Siegen lernen wir von bereits bestehenden Praktiken im Umgang mit digitalen Daten in der Forschung. Durch Kollaboration können die Daten geteilt und zitiert werden.

Ein Beispiel für gutes Forschungsdatenmanagement an Hochschulen ist das der Humboldt-Universität zu Berlin. Schon 2013 machte man hier Umfragen zum Umgang mit Forschungsdaten.

In Siegen beginnen wir im November 2016 mit einer Bedarfsanalyse und mit ähnlichen Interviews. Im Anschluß daran kann weiter an einer technischen Infrastruktur gebaut werden.

Maxi Kindling, Peter Schirmbacher, Elena Simukovic, „Forschungsdatenmanagement an Hochschulen: das Beispiel der Humboldt-Universität zu Berlin“. LIBREAS. Library Ideas, 23 (2013). http://libreas.eu/ausgabe23/07kindling/

Personen des Forschungsdatenmanagements

Der Umgang mit Forschungsdaten ist sowohl von Forschungsprozessen als auch von gelebten Forschungskulturen geprägt. Neben der technischen Lösung muss es Personen geben, die bereit für ein Forschungsdatenmanagement sind.

„Bei der Entwicklung von Lösungen befindet man sich stets im Spannungsfeld zwischen lokal versus zentral, Bottom Up versus Top Down, individuell versus kooperativ.“

(Sabine Roller, ZIMT, Vortrag „Forschungsdatenmanagement im Kooperationsverbund“ (September, 2015)

Service-und Beratungszentrum Forschungsdaten in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Siegen

In Siegen soll ein Service-und Beratungszentrum Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement entstehen. Dieses ist eines von vier Kernprojekten der IT-Strategie der Universität Siegen in der Fassung vom 18. April 2016. Beim Aufbau kooperieren die Universitätsbibliothek Siegen mit  dem Zentrum für Informations- und Medientechnologie (ZIMT). In einem solchen Zentrum können die WissenschaftlerInnen dann bald zu ihren Daten und dem Forschungsdatenmanagement so gut es geht beraten werden. Das Zentrum wird sich fortlaufend weiterentwickeln. Auch rechtliche Beratung spielt hier eine große Rolle.

  1. ein ganzheitliches, integriertes Informationsmanagement,
  2. optimierte Dienstleistungen durch IT-Unterstützung, sowie
  3. ein durchgängiges Bewusstsein der strategischen Bedeutung der IT.

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